Bardenhagen-Gruppe

Laminieren als Reparatur im laufenden Betrieb von Fernwärmeleitungen

MVV Netze und Stadtwerke Bielefeld testen das Laminieren als Reparatur im laufenden Betrieb von Fernwärmeleitungen. 2 Unternehmen der Fernwärme haben vor kurzem zum ersten Mal das Laminieren im laufenden Betrieb als dauerhafte Reparatur von dünnwandigen Rohrleitungen ausprobiert.

Im Fernwärmebereich der Stadtwerke Bielefeld wurden 2 korrodierte DN 350 Rohrleitungen, die im Heizbetrieb mit 130°C beaufschlagt sind, über eine Länge von insgesamt 4 Metern laminiert und so dauerhaft repariert.

Bei MVV Netze in Mannheim wurde bei 4 korrodierten Entleerungsleitungen und 2 korrodierten Verteilleitungen in einem Schachtbauwerk mit einem Betriebsdruck von max. 8 bar und einer max. Betriebstemperatur von 130°C im Heizbetrieb mittels epoxidharzgetränkten Glasfaserbandagen die ursprüngliche Wandstärke wiederhergestellt.

Nach dem Hartwerden des Epoxidharzes waren die Leitungen dauerhaft vor Korrosion geschützt. In beiden Fällen wurden die korrodierten Rohre vor Beginn der Arbeiten, die jeweils von 2 Bardenhagen-Technikern in einem Arbeitstag ausgeführt wurden, durch Sandstrahlen gesäubert und angeraut, so dass eine dauerhafte Verbindung mit der epoxidgetränkten Glasfaserbandage möglich wurde.

Laminieren von Rohrleitungen und Leckabdichtung sind TÜV-anerkannte Reparaturtechniken im laufenden Betrieb, die in der chemischen und petrochemischen Industrie schon seit langem bekannt und verbreitet sind, in der Fernwärme aber erst vor einigen Jahren von einigen wenigen Unternehmen ausprobiert und seitdem langsam bekannter werden, vor allem seit der AGFW Projektkreis Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz beide Techniken als Reparaturen im laufenden Betrieb von Fernwärmeleitungen anerkannt hat (siehe Download).

Stellungnahme des AGFW-Projektkreis "Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz": [Download PDF, 98 KB]

 

 

 

 

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